LAAMKA
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Selbstbestimmt Autistisch 2019 e.V.
Hallo und herzlich willkommen!
Wir freuen uns, Sie hier zu sehen. Wir hoffen, dass sie sich zurechtfinden, egal ob sie ein Neuankömmling oder bereits fester Bestandteil unserer Community sind.
LAAMKA:
Leben - Autismus - Assistenz - Medizin - Kurzzeitpflege - Arbeit
Disability Pride Mounth
Teilhabe darf kein Systemprivileg sein
Die Disability Pride Bewegung jedes Jahr im Juli, fordert Sichtbarkeit, Rechte und Selbstbestimmung. Doch im Bereich Autismus zeigt sich ein struktureller Missstand, der im Fachdiskurs oft zu wenig benannt wird:
Teilhabe hängt in der Praxis stark davon ab, wo jemand lebt nicht davon, was jemand braucht.
Ein zentrales Problem liegt in der Verteilung der Ressourcen:
Ein erheblicher Teil der Mittel fließt in bestehende stationäre oder teilstationäre Einrichtungen
Diese Systeme sind historisch gewachsen und finanziell abgesichert
Neue, flexible oder individuelle Unterstützungsformen werden dagegen kaum aufgebaut
Die Folge:
Menschen, die zu Hause leben, fallen durch das Raster.
Neue Konzepte wachsen nicht
Gerade bei autistischen Menschen mit höherem Unterstützungsbedarf zeigt sich:
Es besteht ein klarer Anspruch auf dauerhafte Unterstützung ob er anerkannt wird ist offen. Leistungen werden nicht oder nur minimal bewilligt
Begründung häufig:
„Es stehen keine Mittel für solche Bedarfe zur Verfügung.“
Das heißt:
eingeschränkte oder keine Teilhabe
Parallel dazu werden bestehende Systeme weiter finanziert, unabhängig davon, ob sie individuell passen oder nicht; Es entsteht Systemlogik statt Bedarfsorientierung!
Statt besonders die häusliche Pflege zu fördern Geld, an bestehende Strukturen gebunden
Lösungen bleiben standardisiert, Individueller Bedarf wird nicht umgesetzt.
Das System schützt sich selbst - nicht die Teilhabe der Menschen.
Daraus entsteht noch etwas:
Ein stiller Druck zur Anpassung der für Betroffene zum indirekter Zwang wird.
Entweder man passt sich vorhandenen Angeboten an, oder man bleibt unterversorgt im häuslichen Umfeld. Eine echte Wahl besteht nicht.
Das widerspricht der UN-Behindertenrechtskonvention:
Besonders Kritisch bei Autismus, denn er erfordert:
Kontinuität, individuelle Anpassung und spezifische Fachlichkeit
Die Unterstützung lässt sich nicht standardisieren.
Wenn sie fehlt:
entstehen Krisen, verstärken sich Rückzug und Überforderung, sinken reale Teilhabechancen drastisch
Und dann greift die bekannte Fehlinterpretation:
„Die Person kann oder will nicht.“
Der diesjährige Disability Pride Mount darf nicht bei Symbolik stehen bleiben.
Rechte müssen auch gegen bestehende Strukturen durchgesetzt werden.
Finanzierung darf nicht systemgebunden sein, sondern personenzentriert
individuelle Hilfen müssen gleichwertig aufgebaut werden.
Solange Mittel in bestehende Systeme fließen:
bleiben flexible Lösungen unterentwickelt, wird Individualität zum Problem erklärt Und es entsteht strukturelle Ungleichheit!
Die aktuelle Praxis zeigt :
Ein System, das Teilhabe sichern soll, finanziert vor allem sich selbst und lässt diejenigen zurück, die nicht hineinpassen.
Unsere Botschaft Zum Disability Pride:
„Wir sehen euch.“
„Ihr habt Anspruch – und der muss umgesetzt werden.“
Teilhabe darf kein Zufall sein.
Und kein Privileg derjenigen, die ins System passen.
LAAMKA – wir wollen ein Integriertes Versorgungsmodell für Menschen im Autismus-Spektrum schaffen
Unter dem Dach von Selbstbestimmt Autistisch 2019 e.V. arbeitet das LAAMKA-Team bewusst unabhängig von bestehenden Trägerstrukturen. Diese Unabhängigkeit ermöglicht es uns, Versorgung konsequent an den realen Bedürfnissen autistischer Menschen und ihrer Familien auszurichten frei von institutionellen Vorgaben oder systembedingten Kompromissen.
Genau diese strukturelle Unabhängigkeit schafft Qualität und Innovationsfreiheit – bedeutet jedoch zugleich, dass keine automatische institutionelle Grundfinanzierung besteht.
LAAMKA entwickelt daher ein integriertes Versorgungsmodell, das Wohnen, Arbeit, Assistenz, medizinische Begleitung und Kurzzeitpflege in Form von Erprobung in einer gemeinsamen, modular aufgebauten Struktur zusammenführt.
Ziel war immer ein geschlossenes System, das Schnittstellen reduziert, Stabilität schafft und planbare Auslastung ermöglicht. Für Menschen mit Autismus heißt das: alles an einem Ort, - perfekt. Das, bietet sehr viele Vorteile im Alltag und schafft so, mehr Inklusion für Menschen im Autismus - Spektrum.
Durch die Bündelung dieser Leistungsbereiche entstehen nachhaltige Synergieeffekte sowie eine wirtschaftlich tragfähige Struktur mit Skalierungspotenzial. Das Modell ist übertragbar und perspektivisch auf weitere Standorte multiplizierbar.
Die Nachfrage ist nachweislich vorhanden.
Die Versorgungslücke ist strukturell belegt.
Um diese unabhängige und bedarfsorientierte Struktur in die Umsetzung zu bringen, sind Investitionsmittel, Förderpartnerschaften und strategische Kooperationen erforderlich.
LAAMKA steht für Selbstbestimmung, strukturelle Innovation und nachhaltige soziale Wirkung.
Wir wollen etwas bewegen.
Veränderung erfordert Macher, die bereit sind, 24/7 aktiv an der Umsetzung mitzuwirken – mit Zeit, Wissen, Erfahrung oder Kapital.
Echte Veränderung entsteht nur durch Tatkraft.
Wer ist dabei ?
Es gibt eine einfache Wahrheit:
Wenn Sie an das glauben, was Sie tun, vollen Einsatz bringen, können Sie Großes erreichen,- geht es nicht am jetzigen Ort, suche Dir einen besser geeigneten….
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