„Vielfalt ohne Alternative“ ist die Haltung, mit der wir uns für eine demokratische, offene und vielfältige Gesellschaft stark machen. Wir setzen uns dafür ein, dass alle Menschen gleichwürdig teilhaben und Schutz erfahren. 



Kompetenz und Verlässlichkeit, Leidenschaft und Herz, Verstand und Tatkraft. Menschenwürde und Menschenrechte sind zentrale Werte.


Menschen mit autistischer Behinderung und deren Angehörige stehen im Zentrum unserer Aufgaben. Als zentrale Werte sind uns Menschenwürde, Menschenrechte und Lebensqualität besonders wichtig.  Wir setzen uns mit all diesen Qualitäten für Menschen im Autismus-Spektrum jeden Alters ein.

Viele Familien erreichen uns kraftlos und müde. Wir verstehen uns als Krafttankstelle, die ihnen neuen Mut gibt und sie unterstützt. Als verlässliche Ansprechpartner begleiten wir Angehörige von Kindern( jeden Alters) mit Autismus und helfen ihnen, Herausforderungen zu meistern. Unser Ziel ist es, dass Familien wieder aktiv am Alltagsleben und an der Gesellschaft teilhaben können.

Um dies zu erreichen, arbeiten wir mit Fachkräften aus unterschiedlichen Bereichen zusammen, die wie wir den Wunsch nach Veränderung teilen. Ganz besonders wertvoll sind für uns Fachkräfte, die selbst Angehörige von Menschen im Autismus-Spektrum sind.


Alles, was wir tun, wird getragen von den Werten der Gleichheit, Toleranz, Offenheit und Vielfalt. 


Wir stehen für soziale Gerechtigkeit ein, die wir als das Recht jedes Menschen verstehen, gleiche Chancen auf ein Leben in Würde und die Entfaltung der eigenen Persönlichkeit zu haben.


Wir fördern soziales Engagement, leben nach den Grundsätzen der UN-Behindertenrechtskonvention und helfen Betroffenen, ihre Interessen zu formulieren, vorzutragen und durchzusetzen. Im Mittelpunkt unserer Arbeit stehen die Schutzbefohlenen – Menschen im Autismus-Spektrum.


Unsere Ziele und Schwerpunkte sind:

Begleitung auf individuellen Lebenswegen: Wir unterstützen damit sie sich bestmöglich entfalten können.

  • Ganzheitliche Versorgung: Wir berücksichtigen Körper, Seele und Geist und gewährleisten eine nachhaltige Unterstützung der betroffenen Familien.
  • Inklusion in Gesellschaft und Familie: Wir setzen uns dafür ein, dass Menschen mit Autismus, oft begleitet von Krankheiten oder Beeinträchtigungen, in ihre Familien und die Gesellschaft eingebunden werden.

Unsere Arbeit beruht auf eigenen Erfahrungen, Fortbildungen und teils fachlicher Ausbildung und dem großen Wunsch, Betroffene und Angehörige besser zu verstehen und ihre Lebensrealität zu verbessern.


Keinem Menschen mit geistiger (oder anderer) Behinderung wird sein Anspruch auf Menschenwürde, die allgemeinen Menschen- rechte oder die Grundrechte unseres Grundgesetzes von irgend jemand wegen seiner Behinderung abgesprochen, streitig gemacht oder vorenthalten.


Wir müssen von der breiteren Öffentlichkeit und betroffenen Familien akzeptiert werden . Dafür müssen wir aufklären und handeln.


Dazu gehören:

ein freundliches Erscheinungsbild

Präsenz in der Öffentlichkeit 

Aufbau und Pflege persönlicher langfristiger Kontakte

die Teilhabe der Menschen mit autistischer Behinderung am gesellschaftlichen Leben, Begegnungen als wichtiger Teil der Öffentlichkeitsarbeit mit dem Ziel einer besseren Inklusion.


Nur so können wir mit (ideeller und finanzieller) stetiger Unterstützung durch die Gesellschaft rechnen und auch betroffene Familien zur Mitwirkung gewinnen.


Wir setzen uns für mehr gesellschaftliche Akzeptanz ein und stehen überall dort für Gleichberechtigung ein, wo wir Ungerechtigkeiten erkennen.

Besonders wichtig sind uns:

Inklusion in allen Lebensbereichen

Stärkung der Eltern und Pflegepersonen

  • Förderung der sozialen Akzeptanz und gesellschaftlichen Teilhabe


Um unsere Ziele zu verwirklichen und noch mehr bewirken zu können, streben wir den Bau des LAAMKA Zentrums an. Dieses Zentrum soll ein Ort sein, an dem wir unsere Vision von Inklusion, Gleichberechtigung und umfassender Unterstützung für Familien mit Angehörigen im Autismus-Spektrum umsetzen können.
Wir wissen, dass es noch viel zu tun gibt, und arbeiten mit Leidenschaft daran, dass Menschen mit Autismus ein würdevolles und selbstbestimmtes Leben führen können – im Einklang mit ihren Familien und in der Gesellschaft.




Worauf wir auch in Zukunft achten müssen!

Arbeit und Ziele müssen finanzierbar sein und bleiben. 

Aufgaben und Ausgaben sind an den gesichert bereitgestellten Mitteln zu orientieren. Keine Mittel zu haben heißt nicht aktiv werden zu können und für Betroffene keine Hilfe.

Unsere Organisationsform muss sich ständig an den sich ändernden Anforderungen orientieren, dabei müssen wir auch technische Möglichkeiten sinnvoll nutzen. Hierzu Bereitschaft zum Wandel und einer Öffnung erforderlich.

Verlässlichkeit

Wir müssen Rahmenbedingungen beachten, die uns von außen vorgegeben sind durch Gesetze, Grundsatzprogramme, Satzung usw. Wo auch immer möglich, bemühen wir uns um Verbesserung dieser Rahmenbedingungen zugunsten der Menschen mit autistischer Behinderung und um Ausschöpfung aller Möglichkeiten.


So beispielsweise:

auf externe Vorgaben: z. B. Grundgesetz, Sozialgesetze, Vorschriften der Zuwendungsgeber.

auf externe Abhängigkeiten: z. B. Das Amt für Rehabilitation

interne Vorgaben von Selbstbestimmt Autistisch 2019e.V. wie  z. B. Satzung/ Vorstand / Bereiche unserer Arbeit.


Ein paar Worte zu Therapien die wir nicht vertreten:

Im Verlauf der letzten 30 Jahre ist in der therapeutischen Förderung vieles passiert. Viele Therapien haben Menschen mit Autismus schwer geschadet. Das hatte viele Gründe, allen voran die Sicht auf die Behinderung. 

Wir möchten uns insbesondere von folgenden Therapien distanzieren:


- Festhaltetherapie ( Forcet Holding)

Martha Welch entwickelte die  Festhaltetherapie, die von Jirina Prekop ins Deutsche übertragen wurde. Hier sollten durch intensives aggressionsfreies Festhalten Bindungsstörungen aufgelöst werden ( in den frühen 80 Jahren glaubte man Autismus sei eine Bindungsstörung). .

Die Idee konnte auf Menschen mit Behinderung nicht so angewendet werden wie gedacht, sondern die Realität zeigte, dass man Menschen gewaltsam teils mit mehreren Personen so lange festgehalten hat, bis diese völlig erschöpft und Willenlos waren aber ruhig.  Den Willen zu brechen, entsprach nicht der Gründerin .


- ABA "Applied Behavior Analysis" Therapie


Auch bekannt unter AVT (Autismus-Verhaltenstherapie), Floortime, early start denver model etc. AVT ist nicht die übliche Verhaltenstherapie die wir aus vielfältigen pos. Ansätzen kennen. Das ist wichtig zu wissen da immer wieder bei dem Wort Verhaltenstherapie geglaubt wird es sei ABA.

Das werben mit besonders schnellen Erfolgen, Verhaltensänderungen und weniger Auffälligkeit von Autisten führt immer wieder zu diesen Anwendungen. Doch ABA zielt ausschließlich darauf ab die Anpassung des Autisten an die Umwelt zu korigieren. Immer dann, wenn ein bestimmtes Verhalten ausgelöscht werden soll, findet die Therapie Anwendung.

Der Betroffene wird zunächst analysiert, dann werden autismustypische Verhaltensweisen wie z.B. das "Stimming" zur Beruhigung, unter Einsatz von Verstärkern abtrainiert. Man weiß heute wie wichtig Stimming zur Selbstregulation ist. Die Betroffenen beruhigen sich so eigenständig.

Wir müssen endlich verstehen das Menschen mit Autismus in allen Bereichen ihres Lebens,  mit Veränderungen klar kommen müssen die für den Rest der Menschen selbstverständlich ist. .

 

Es wird in dieser Therapie, z.B. Körper- oder Augenkontakt erzwungen, still sitzen trainiert, das Aushalten von sensorischen Reizen, welche unerträglich für das Kind oder den Betroffenen sind auszuhalten…...

Das Training findet bis zu 24 Stunden am Stück statt.

Die Bedürfnisse der autistischen Person werden dabei nicht berücksichtigt. Alles was das Kind hierbei lernt ist ohne Widerspruch zu gehorchen und die eigenen Bedürfnisse zu ignorieren, was zwangsläufig in der weiteren Entwicklung zu grossen Schwierigkeiten führen wird. Es ist inzwischen nachgewiesen, dass mit ABA therapierte Betroffene oft an schlimmen Spätfolgen leiden. 

LAAMKA 

by 

Selbstbestimmt Autistisch 2019 e.V.

Konstanze Klüglich

Dreschhallenweg 4

76351 Linkenheim



 Tele: 07247 - 96 90 850
Fax 
07247 - 96 90 849
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BIC: KARSDE66XXX 


Mai: [email protected]

Registernummer:

Amtsgericht  Mannheim VR 702912


Steuerbegünstigte Zweck:

Die Körperschaft fördert gemeinnützige Zwecke: 

die Förderung des öffentlichen Gesundheitswesens und der Öffentlichen Gesundheitspflege, insbesondere die Verhütung und Bekämpfung von übertragbaren Krankheiten, auch durch Krankenhäuser im Sinne des § 67, und von Tierseuchen (§ 52 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 

Steuernummer:

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